Woher wissen Sie eigentlich, wieviel etwas wert ist?

Artikel aktualisiert am
08
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11
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2018
Einer der entscheidenden Bestimmungsfaktoren für den Wert eines Produktes ist das menschliche Gehirn. Jedes Unternehmen sollte sich also bemühen, Kundennutzen zu schaffen und diesen glaubhaft zu kommunizieren.

Drei Euro für eine Brezel? „Unverschämtheit“, würden viele sagen. 15 Euro für eine Übernachtung in einem 4-Sterne Hotel? „Ein Wahnsinns-Schnäppchen“, fällt dabei den meisten ein. Doch wie wissen wir, welcher Preis angemessen, zu hoch oder gar sehr günstig ist? Großteils erfolgt dies aufgrund unserer Erfahrungen. Zusätzlich zu diesen Erfahrungen kommt unsere Wahrnehmung, also unsere ganz individuelle Sicht auf ein Angebot. An manche Preise erinnert sich unser biografische Gedächtnis: Eine Kugel Eis in unserer Kindheit war deutlich günstiger als eine Kugel Eis heute. Andere Preise gehören zum Alltagsgrundwissen: Brezen sind billiger als Fleisch, Wein ist teurer als Wasser.

Aber auch beim Wasser gibt es Entscheidungen zu treffen: In Deutschland haben wir nahezu unlimitierten Zugang zu Trinkwasser. Abgefüllt in Flaschen bekommen wir einen Liter Trinkwasser schon für weniger als 50 Cent. Wer will, greift auf unser hochwertiges Leitungswasser zurück und bezahlt für einen Liter nicht mal mehr einen Cent. Andere dagegen favorisieren Getränke mit Zusatzstoffen, die für unsere Gesundheit nicht förderlich sind, wie beispielsweise Zucker, Coffein, Taurin. Bei diesen Getränken liegt der Literpreis schon mal bei 7,50 Euro! Trotzdem hält das Millionen von Deutschen nicht davon ab, diese Getränke zu kaufen. 

Preise werden nicht nur durch Angebot und Nachfrage gebildet, sondern auch durch unsere Wahrnehmung der Produktkommunikation und durch die Informationsverarbeitung derselben.

Wir entscheiden also vor allem selbst, welchen Wert wir einem Produkt oder einer Dienstleistung beimessen. Erfahrungen und Vergleiche helfen zwar, spielen letztendlich allerdings eine untergeordnete Rolle. In erster Linie fallen diese Entscheidungen in unserem Kopf und zwar in unserem Unterbewusstsein. Den mit Abstand größten Einfluss nimmt hierbei die Kommunikation ein, die uns erreicht. Darin liegt somit auch das Größte Potenzial, um Einfluss auf die eigene Zielgruppe zu nehmen. Die Kommunikation ist ein viel stärkeres Instrument für den eigenen Erfolg, als alle anderen betriebswirtschaftlichen Werkzeuge. Viel zu wenige Unternehmen nutzen es oder sehen überhaupt den großen Nutzen einer wirkungsvollen Kommunikation. 

Leider ist Kommunikation heute oft eine Kopie von bereits bestehenden Beispielen anderer Unternehmen oder Menschen. Dieses Kopieren oder „das macht man so“ führt ziemlich sicher zum Misserfolg. Es sind neue Denkweisen und Herangehensweisen, die aus purer Kommunikation eine wirkungsvolle Kommunikation machen.

Das Buch „Redesign im Kopf“ enthält zahlreiche Beispiele, wie es in unterschiedlichen Situationen gelingt, den Kopierfehler der großen Masse zu vermeiden. Wer den Tipps und Tricks folgt, der erhöht nicht nur die Effektivität der eigenen Kommunikation, sondern vor allem die Wirkung auf das Unterbewusstsein seiner Zielgruppe. Und das alleine zählt. Aber überzeugen Sie sich einfach selbst:

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Buchcover Redesign im Kopf
Christian Gold und Christian Remiger

Christian Gold, Jahrgang 1972, ist MBA für International Management und als Kommunikationsexperte seit über 20 Jahren in großen, mittleren und kleinen weltweit tätigen Unternehmen aktiv.  Er engagiert sich auch regelmäßig als freiberuflicher Berater und Keynote Speaker – vor allem für wirkungsvolle Kommunikation. Zudem hält er im Rahmen seines Lehrauftrages bei der Steinbeis School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) Vorträge und betreut Studenten.

Christian Remiger, Jahrgang 1979, ist Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg und seit über 10 Jahren als Designer und Regisseur tätig.Mit seinem Studio *büro bewegt* ist er auf Bewegtbild-Kommunikation spezialisiert und betreut nationale und internationale Unternehmen. Er ist aktives Mitglied im Branchenverband Eyes & Ears of Europe und engagiert sich in der Ausbildung junger Kreativer (u.a. Uni Stuttgart, HFF München).

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